Wer den Geist des Evangeliums mit Kopf, Herz und Hand zum Schlüssel von Veränderung machen will, braucht eine gute Ausbildung. Denn gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Priester, Ordensleute und engagierte Laien in unseren Partnerländern stellen sich vielfältigen pastoralen Herausforderungen. Das macht sie zu Seelsorgern, Sozialarbeitern, Dorfentwicklern, Katastrophenhelfern und Anwälten der Ärmsten der Armen oft in einer Person. Eine fundierte Ausbildung ist eine Investition, die reiche Früchte tragen wird: für den geförderten Christen, seine Gemeinde, für eine gerechtere Welt.
Inhalt
Themenfonds 'Ausbildung'
Kongo:
Schwestern helfen Traumaopfern
Viele Frauen im Osten des Kongo wurden Opfer sexueller Gewalt. Die Kongregation Saint Famille d´Helmet möchte diese Traumaopfer auffangen und ihnen neuen Lebensmut geben. Dank Ihrer Hilfe kann eine der Schwestern eine spezielle Ausbildung für diese schwierige Arbeit machen und ihr Wissen später an ihre Mitschwestern weitergeben.
Fördersumme 12.600 €
Tansania: Sauberes Trinkwasser für Katechistenschule
In Tansania sind Erkrankungen durch unsauberes Wasser trauriger Alltag. Die Trinkwasserproblematik macht den Menschen schwer zu schaffen. In der Trockenzeit von Juli bis Dezember versiegen Brunnen und Quellen. Aus der Not heraus wird oftmals verunreinigtes Wasser getrunken. Krankheiten wie Ruhr oder Typhus sind die Folge.
Die Misuna Katechistenschule der Kleinstadt Singida kann mit dem Bau eines Wassertanks eine ganzjährige saubere Trinkwasserversorgung für die Schüler und Lehrer sicherstellen. Die Schule bildet seit 2002 jährlich rund 50 Katechisten aus, die später für die Menschen auf dem Land wichtige Helfer in der Bewältigung ihrer Alltagssorgen und -nöte sind.
Die Stiftung pro missio unterstützt mit 3.500 Euro den Bau des Wassertanks in einem der ärmsten Länder der Erde und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge der späteren Katechisten.
Simbabwe: Hilfe für Helfer
Unter der Führung von Erzbischof Pius Ncube leistet die katholische Kirche in der Diözese Bulawayo im Krisenland Simbabwe eine unschätzbare lebenswichtige, soziale und seelsorgerische Arbeit. Mit ihren 200 Pfarren und 2500 Missionsstationen ist sie für die gepeinigte Bevölkerung Stütze und Hoffnung. Die Bischöfe stehen nicht alleine, zahlreiche Männer und Frauen übernehmen pastorale Aufgaben. Allein in der Erzdiözese Bulawayo sind sie in über 500 Gemeinden tätig. Diese engagierten Christen, benötigen eine solide Ausbildung.
Die Stiftung pro missio unterstützt mit 25.000 Euro die Ausbildung von 1810 Laien, um sie für diese schwierige Aufgabe zu stärken.
Licht werden für andere