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Rechenschaftsbericht 2010

Stiftung pro missio blickt auf ein gutes Jahr 2010 zurück.

Die Stiftung pro missio hat sich 2010 positiv weiterentwickelt. Das spiegeln die Zahlen wider, die Sie dem Bericht der Stiftung entnehmen können.

Zunehmend engagieren sich Stifter aktiv innerhalb der Stiftung für Ihre Ziele. Bemerkenswert ist die Entwicklung unserer Stiftungsfonds. Einzelne Personen, aber auch Gruppen, nutzen den Fonds, um die nachhaltige Absicherung ihres Anliegens in der Missionsarbeit sicherzustellen und werben gleichzeitig für den Gedanken einer Gemeinschaftsstiftung. Sie leben den Glauben mit Blick nach vorn, engagieren sich weit über das Zustiften hinaus für ihre gute Sache und werden so zu Botschaftern für die Weltkirche.

Sie übernehmen Verantwortung und setzen ein Zeichen für gelebten Glauben, Gerechtigkeit und Menschlichkeit in der Welt.

Rechenschaftsbericht 2010 - Jahresrückblick

Die Stiftung pro missio hat sich im letzen Jahr zunehmend zur Dienstleisterin für Stifter entwickelt, die ihre Visionen einbringen und sich mit uns für die Anliegen der Weltkirche engagieren. Wir begleiten Stifter und die, die es werden wollen und bieten Hilfen sowie Gestaltungsmöglichkeiten an, damit sie ihre Visionen von einer gerechten Welt in Handeln umsetzen können.

➔ Solidarisch für die Eine Welt

Ein Stiftungsfonds ermöglicht Stiftern nicht nur ein bestimmtes Anliegen zu unterstützen, sondern auch dem Fonds ein ganz eigenes Gesicht zu geben. Er eröffnet Solidaritätsgruppen, Pfarreien und Vereinen die Chance, ihre Arbeit über Generationen hinweg auf sichere Füße zu stellen. Dabei berät und unterstützt pro missio die Akteure von der Gestaltung der Stiftungsverträge bis hin zur Durchführung von Werbemaßnahmen.

Gleich drei Stiftungsfonds wurden im letzten Jahr unter dieser Prämisse gegründet. Den „Edith-Stein-Stiftungsfonds“ gründete der Missionskreis der gleichnamigen Gemeinde zur nachhaltigen Absicherung

ihrer Projekte in Tansania. Der „Uganda Lebenshaus Stiftungsfonds“ unterstützt in Kyamulibwa ein Haus, in dem sich insbesondere Kinder und Mütter nach schwerer Krankheit körperlich und seelisch erholen können. Über die Vergabe dieser Stiftungserlöse bestimmt das aus Stiftern und Partnern vor Ort paritätisch besetzte Kuratorium. Der Unterstützung von kirchlichem Personal in der Diözese Hoima in Uganda dient der „Charles-Lwanga-Stiftungsfonds“.

Diese Fonds haben eines gemeinsam: Die Gründer setzen sich aktiv für den Aufbau ihres Stiftungsfonds ein. Sie werben, führen Veranstaltungen durch, bringen ihr Anliegen zu den Menschen. Sie setzen somit ein Zeichen der Solidarität für die Weltkirche. Sie stehen für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

➔ Themenfonds „Aktion PRIM“

Ein Stück Seife, ein Hemd, der Gang zum Arzt – für viele Priester in den ärmsten Ländern der Welt sind dies Dinge, die sie sich kaum leisten können. Mit Hilfe der Aktion „PRIM“ (Priester helfen einander in der Mission) unterstützen deutsche Geistliche ihre Mitbrüder in den Ländern des Südens. Und das seit 40 Jahren. Aber die Zahl der Priester in Deutschland ist rückläufig – und damit auch deren Spende. Mit der Gründung des Themenfonds „Aktion Prim “ stellt pro missio diese Hilfe langfristig auf sichere Füße und unterstützt einheimische Priester, die ihrer Berufung oftmals unter großen persönlichen Entbehrungen folgen.

„Mit dem neu eingerichteten Fonds zur Aktion PRIM habe ich nun die Möglichkeit, einen Hilfsfonds mit aufzubauen, der sich über Jahre hinweg für die Priester auszahlt“, sagt Bernd Richardt, 51 Jahre, Pfarrer und Impulsgeber für den Fonds.

Ihre Ansprechpartnerin: Hildegard Hermanns, Stiftungsmanagerin, Tel: 0241/75 07-470, E-Mail: info@stiftung-promissio.de

➔ Einnahmen

Zum 31.12.2009 betrug das Kapital der Stiftung 17.637.879 Euro. Im Laufe des Jahres 2010 flossen der Stiftung weitere 3.558.933 Euro zu. Darunter Zustiftungen von Privatpersonen in Höhe von 1.558.933 Euro. Inklusive der Treuhandvermögen von 3.674.343 Euro und Rücklagen (entsprechend §58 Nr.7a AO) ergab sich bis Ende 2010 ein Gesamtkapital von 25.757.043 Euro. Darüber hinaus erhielt die Stiftung Spenden in Höhe von 21.237 Euro.

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Entwicklung des Stiftungs-Kapitals 2005 bis 2010
Die Stiftung pro missio gibt in ihrem Rechenschaftsbericht die vorläufigenZahlen bekannt, die ihr von den Wirt

➔ Fördermittel

Trotz des rückläufigen Zinsniveau wurden in 2010 Erträge in Höhe von 525.700 Euro erwirtschaftet. 303.202 Euro der Gesamterträge wurden entsprechend ihrer Zweckbestimmung (z.B. innerhalb der Themenfonds) direkt dem Stifterwillen gemäßen missio Projekten zugeführt.

➔ Stifterdarlehen

Im Jahr 2009 hat die Stiftung pro missio erstmalig darum geworben, unsere gemeinsamen Anliegen mit Stifterdarlehen zu unterstützen. Bis zum 31.12.2010 erhielten wir von 80 Darlehensgebern Darlehen in Höhe von 2.047.837 Euro. Diese Darlehen erbrachten in 2010 einen Ertrag von 29.328 Euro. Im laufenden Jahr 2011 haben bereits 32 weitere Menschen ihr Darlehenskapital zur Verfügung gestellt und zeigen uns damit, dass diese Form der Hilfe von Ihnen angenommen wird.

➔ Mittelvergabe

Die Stiftung pro missio als Förderstiftung des missio e.V. verwendet ihre Mittel nach den Vorgaben und Richtlinien des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und achtet auf größtmögliche Wirksamkeit bei der Verwendung der Erträge und Spenden, niedrige Verwaltungskosten und seriöse Öffentlichkeitsarbeit. Die korrekte Verwendung der Gelder wird durch das Kuratorium der Stiftung pro missio und unabhängige Wirtschaftsprüfer geprüft.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Download

Jahresbericht 2010 Stiftung pro missio (PDF, 0.96 MB)
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Jahresbericht 2010 missio (PDF, 4.62 MB)
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Zusatzinformationen

Ihre Ansprechpartnerin

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Hildegard Hermanns ,
Stiftungsmanagerin


Goethestr. 43 , D-52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241/75 07-470
Fax:
+49 (0)241/75 07-61-470
Kontaktformular:
E-Mail an Hildegard Hermanns

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Pfarrer Bernhard Merz, Gründer des „Charles-Lwanga-Stiftungsfonds“

Ich habe den Stiftungsfonds für Priester der Diözese Hoima in Uganda gegründet, weil der dortige Bischof die Priester fast gar nicht bezahlen kann. Nachdem ich den Grundstock des Fonds finanziert habe, habe ich einen Rundbrief an alle Priester meiner Diözese geschrieben und ihnen die Idee vorgestellt. Innerhalb kurzer Zeit verdoppelte sich daraufhin das Stiftungskapital. Ich gestehe, dass mich manchmal eine gewisse Ungeduld überkommt, wenn ich mir ein noch schnelleres Wachstum des Stiftungsfonds wünsche. Dann suche ich Zuflucht im Gebet und sage Jesus: Das ist deine Stiftung, nicht meine. Sieh du zu! – Immerhin hat sich seit der Gründung das Stiftungskapital etwa vervierfacht. Dank sei Gott!

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Tue erst das Notwendige,
dann das Mögliche
und plötzlich schaffst du das
Unmögliche

Franz von Assisi